@netnrds Parlamentarisches Panoptikum 02: “De-Mail”

„Warum die fehlende End-to-End-Verschlüsselung der De-Mail unserer Sicherheit dient“

NRW’s Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat eine interessante Theorie, warum Ende-zu-Ende-Verschlüsselung doof ist, und der Verzicht auf diese Verschlüsselung bei dem Internet-Dienst „De-Mail“ die Sicherheit der Benutzer sogar erhöht. Das stellte sich in der Antwort (Drs.Nr. 16/1083) auf eine kleine Anfrage (Drs.Nr. 16/834) heraus.

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8 Gedanken zu „@netnrds Parlamentarisches Panoptikum 02: “De-Mail”

  • 28. August 2013 um 10:49
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    Kurzum, De-Mail als Übertragungsmedium unterstützt Ende-zu-Ende Verschlüsselung.

    Bedeutet, wird eine vom Absender End-2-End Verschlüsselte Mail auf die Reise geschickt kann diese beim Provider eben nicht entschlüsselt werden, denn nur derjenige dem die Schlüssel vorliegen kann das tun. Die Gefahr das Ihr gegeüber die De-Mail am Ende dann aber auch nicht geöffnet bekommt ist hoch.

    Eine bessere Recherche zum Thema würde mehr Sinn machen als so eine destruktive Propaganda.

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    • 28. August 2013 um 10:59
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      Naürlich kann auch De-Mail verschlüsselte Mails transportieren – wenn man eine zusätzliche Verschlüsselung wie z.B. GnuPG installiert hat. Dann braucht man aber auch keine De-Mail mehr – zum Tranpsort verschlüsselter Nachrichten ist normale Email ausreichend. Es ist eben keine die De-Mail auszeichnende Eigenschaft, eine wirksame Verschlüsselung mitzubringen. Auf externe Programme zu verweisen ist Augenwischerei.

      Eine Software, die eine wirksame, leicht (out-of-the-box) zu benutzende und gut gesicherte End2End-Verschlüsselung von Hause aus mitbringt wäre eine echte Innovation. De-Mail wiegt die Nutzer aufgrund einer aufwendigen Werbung nur in trügerischer Schein-Sicherheit.

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